Second new country for me this year!

Since I had moved to Kiel into the boarding school, I have visited two new countries every year.

2016: France and Estonia

2017: Spain and Belgium

2018: Poland and…. Portugal!

At the beginning of 2018 I didn’t imagine that I could continue my trend, but since I decided to sail the Nacra17 with Silas, my opportunities expanded pretty much and with our training camp last week in Vilamoura I got my second country that I’ve never been to before for this year.

Unfortunately at the beginning of the week I was sick but recovered very quick, so we could get a lot of good sessions in and learned a lot! The training was forced to be mostly about lightwind techniques but we still managed to get some foiling!

Vilamoura is a really nice place for sailing. We had a bit of breeze every day, even on those days when there was no gradient. The marina is nice and has a wide launching area. Next to the harbour there is a big beach with big waves for a nice surf session after sailing. And you have some really nice places for accommodation around.

The little extra plus: Nearly every evening, also on our flight back, we had this beautiful sunset!

Deutsche Version:

„Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.“ ~ Dalai Lama

Seit ich nach Kiel und ins Internat gezogen bin, habe ich jedes Jahr sogar zwei neue Länder bereist, in denen ich vorher noch nie gewesen war:

2016: Frankreich und Estland

2017: Spanien und Belgien

2018: Polen und…. Portugal!

Am Anfang des Jahres, mit Blick auf meine damalige Saisonplanung im Laser, sah es so aus, als würde dieses Jahr nur ein Land dazukommen. Aber seit ich meinen Horizont auf Bootsklassen bezogen etwas erweitert habe, und mich entschieden habe mit Silas zu segeln, haben sich meine Möglichkeiten ganz schön erweitert.

Mit unserem ersten gemeinsamen Trainingslager vergangene Woche in Vilamoura kann ich nun auch Portugal von der Liste der Orte streichen, an denen ich noch nie gewesen bin.

Leider war ich am Anfang des Trainingslagers krank, sodass wir etwas verspätet erst anfangen konnten, aber durch meine schnelle Genesung, haben wir trotzdem viele Wasserstunden gesammelt und eine Menge gelernt! Und obwohl der Wind meistens eher weniger war, sind wir auch das ein oder andere Mal abgehoben!

Vilamoura ist ein toller Ort zum Segeln. Selbst an den Tagen, wo kein Gradient angesagt gewesen war, hatten wir ein bisschen Brise. Die Marina ist toll und hat eine breite Sliprampe. Direkt neben dem Hafen befindet sich ein riesiger Strand mit großen Wellen, an dem man nach dem Segeln eine kleine Surfsession einlegen kann. Und drumherum gibt es viele schöne und günstige Unterkünfte.

Das kleine Extra: Fast jeden Abend hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang!

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6 degree Celsius, 20kts East

Last Sunday we had this year’s last training at Kiel bay. In 15-25kts blowing onshore we had a good maneuver training that kept us from freezing. It was good that this was our last day on the water since one day later, it was even colder and even more windy and whilst we were packing up our boat we had some hail hitting from the sky.

That’s definitely the wrong weather to leave the house and be outside, more the right one to stay in bed and have a cup of tea. If you can’t avoid to leave the house, at least make sure you won’t be freezing. 😉

This summer I got the best clothing for that: The Sandiline Baselayer Polartec Functional Clothing. 24Ocean gave them to me as part of my product testing for them. In summer I couldn’t really test them as it was warm and nice nearly everyday but now I wouldn’t wanna miss them. They are really fluffy and so warm that you don’t freeze in this nasty temperatures.

Another solution to deal with the cold is to pack up your stuff and leave Kiel to go south and train in Portugal like we do today!

Deutsche Version:

Letzten Sonntag hatten Silas und ich für dieses Jahr unsere letzte Segeleinheit auf der Kieler Förde und das war auch gut so. Bei 15-25kts auflandigem Ostwind, der einiges an kalter Luft aus Russland zu uns brachte, hatten wir eine knackige Session mit vielen Manövern, sodass uns (fast) nicht kalt wurde.

Am Montag bauten wir dann unseren Nacra ab. Unterdessen war es noch kälter und ungemütlicher geworden, gerade als wir den Mast legen wollten, hagelte es sogar!

Das ist definitiv das falsche Wetter um draußen zu sein, man möchte eher mit einer Tasse Tee im Bett bleiben… Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt das Haus zu verlassen, sollte man zumindest sicherstellen, dass man nicht friert.

Diesen Sommer habe ich im Rahmen meiner Produkttests für 24Ocean die perfekte Kleidung dafür entdeckt: Die Sandiline Baselayer Polartec Funktionskleidung. Sie ist super flauschig (und ich liebe flauschige Klamotten!) und so warm, dass man damit tatsächlich auch im kalten Kieler Wetter nicht friert!

Eine andere Lösung, der Kälte zu entgehen ist, die Sachen zu packen, in den Süden zu fahren und dort zu trainieren, so wie wir es heute tun!

Some levels up into a new Dimension

Being part of an Olympic Nacra Campaign is a big difference to just sailing in the national youth Laser team. You have to be spontaneous and so flexible that you can put everything else aside for sailing, boatwork or fitness training. There is no fixed plan for the whole season. You have to search for training partners and concrete planning usually starts a month before the event takes place.

Time on the water just becomes so important that you skip university classes for being able to go sailing even though you’re not on a training camp. And time for studying for the stuff, that you missed whilst sailing, you will usually only find in the late evening hours.

This sounds very hard. And it is, at least in the first few weeks when everything is just new and you have to get used to the new situation.

But it’s also exciting, interesting and fun! Everyday I learn something new and it’s so awesome to have someone around who you can tell your problems, discuss the sailing stuff, learn from, have fun and do everything together as a team or at least share the tasks and work that come up during a day or a week.

And obviously the foiling itself implies a completely new dimension of sailing. You recognize that when your coach is talking about height but doesn’t mean height by the wind but height over the water….

Deutsche Version:

Eine Olympiakampagne im Nacra ist schon etwas anderes, als „nur“ in der Bundesnachwuchsgruppe im Laser zu trainieren. Du musst spontan sein und so flexibel, dass alles Andere neben dem Segeln irgendwie funktioniert und wenn nicht, muss das Andere halt gegenüber dem Wassertraining, der Bootsarbeit oder der Fitnesseinheit zurückstecken. Man hat keine Saisonplanung, die im Januar steht und bis Oktober geht, sondern plant eher von Monat zu Monat, von Event zu Event.

Wasserzeit ist so wertvoll, dass du dafür Uni Vorlesungen ausfallen lässt und den Stoff dann in den späten Abendstunden nachholst.

Das klingt ganz schön hart. Ist es auch – zumindest in den ersten Wochen, wenn noch alles neu ist, das Boot, die Bootsarbeit, der Teampartner…. und wenn man sich gerade erst an die ganze Situation gewöhnt.

Aber es ist auch super aufregend, interessant und macht sooo viel Spaß! Ich lerne jeden Tag etwas Neues und es ist echt toll, jemanden zu haben, dem man seine Probleme erzählen und mit dem man über all den Kram, der mit dem Segeln zu tun hat, diskutieren kann. Man lernt voneinander, hilft einander, macht alles zusammen oder teilt sich zumindest die Aufgaben.

Und offensichtlich bringt das Foilen eine ganz neue Dimension des Segelns mit sich. Das merkt man dann, wenn der Trainer von Höhe redet und du erstmal realisieren musst, dass er nicht Höhe am Wind, sondern Höhe über dem Wasser meint….

Segellena goes I-Punkt Sailing

„Do you want to play it safe or take a chance and be great?“

There it is: My big Project!

Photo: Thorsten Bearing (@fotobaer14)

This summer I joined the I-Punkt Sailing Team Olympic Nacra17 Campaign! The next two years I’m gonna train hard every day with my new helm Silas Mühle in the gym, on the water – and in the air. 😉

Yesterday was day six for me on the rocket, first time in strong winds and I had soo much fun!

In the first session with Silas together on the Nacra17 I already new that this is the boat I wanna sail, the class I wanna compete in at the Olympics and fight for the medals and the guy I wanna share the journey to this goal with.

It is a big new challenging, exciting experience and I’ve still got a lot to learn but I love the flying and the spirit! And obviously I bring quite good physical conditions for a Nacra17 Crew and a bit of strategies and tactics knowledge.

Deutsche Version:

Das ist es: Mein großes Projekt!

Diesen Sommer, nach der WM in Marseille, habe ich mich nach drei Tagen Probetraining entschieden, in die I-Punkt Sailing Team Olympiakampagne im Nacra17 einzusteigen! Die nächsten beiden Jahre werde ich alles geben und superhart mit Silas trainieren, im Kraftraum, auf dem Wasser – und in der Luft. 😉

Foto: Thorsten Bearing (@fotobaer14)

Gestern war mein 6. Tag auf dieser Rakete, das erste Mal bei Starkwind, und es macht soo einen riesigen Spaß!!!

Gleich in der ersten Segeleinheit mit Silas auf dem Nacra17 wusste ich, dass das das Boot ist, das ich die nächsten Jahre segeln möchte, mit welchem ich an den Olympischen Spielen teilnehmen und dort um eine Medaille kämpfen will. Und Silas ist auf jeden Fall derjenige mit dem ich den Weg dahin bestreiten möchte!

Das Ganze ist eine riesengroße neue aufregende Erfahrung für mich und ich habe noch eine Menge zu lernen, aber ich liebe das Foilen und den Spirit und bringe sicher eine sehr gute Fitness als Vorschoterin für den Nacra17 und auch ein bisschen nützliches Taktik- und Strategiewissen mit.

Verkaufe meinen “Gritty”

Aufgrund des Bootsklassenwechsels, für den ich mich diesen Sommer entschieden habe, trenne ich mich von meinem Laser, den ich im November 2016 als Charterboot gekauft habe:

Das Boot wurde 2 1/2 Jahre von mir gesegelt und immer gut gepflegt. Es hatte im Mai 2017 einen Crash, der eine intensivere Reparatur am Bug erforderte. Diese wurde aber erfolgreich durchgeführt, sodass man kaum noch etwas sieht und vor allem das Segeln überhaupt nicht beeinträchtigt wird. Der Rumpf ist dicht und leckt nicht.

Beim Boot dabei sind ein gut erhaltenes Trainingssegel, Alurigg mit geradem Trainingsmastunterteil, Baum und neuem Mastoberteil, Ruder, Schwert, neue (Mai 2018 gekauft) XD Pinne und Pinnenausleger inklusive Tasche, ein Satz Segellatten, Verklicker, ein Zhikgrip 2 Ausreitgurt, alle Leinensysteme, Ober- und Unterpersenning und Slipwagen.

Preisvorstellung 5.300€ VB

Ein weiteres Trainingssegel, ein sehr neues Segel, ein Composite Mastoberteil, ein noch eingepacktes Mastunterteil, sowie weitere Alu-Riggteile (alles für Radial) und diverses Ersatzmaterial sind gegen entsprechenden Aufpreis austauschbar oder zusätzlich dabei.

Es kann für 1.600€ außerdem ein Echtermann Einzeltrailer mit großer Kiste, 100er Zulassung und Tüv bis 08/2019 erworben werden.

Bei Interesse Email an mich: lena@weisskichel.de

Abschluss und Aufbruch

In letzter Zeit habe ich kaum etwas von mir hören lassen… Das lag daran, dass ich mich in meiner Wohnung in Kiel eingelebt habe, dass ich nach den zwei Monaten ohne Athletiktraining viel Zeit im Kraftraum verbracht habe, um wieder auf ein gutes Level zu kommen, und dass ich mit Hochdruck an meinem neuen Projekt gearbeitet habe. Dieses Projekt wird in den nächsten Jahren all meine Zeit in Anspruch nehmen, worum es geht, werdet ihr bald erfahren!

In der Zwischenzeit gibt es ein paar Eindrücke davon, was ich sonst so in letzter Zeit getrieben habe:

1) Es ging noch ein paar Mal mit dem Fx aufs Wasser. Seit Anfang Oktober segelt Cathie aber wieder mit ihrer Schwester, sodass unsere gemeinsame Zeit auf dem Boot vorbei ist. Es war eine wunderbare Zeit mit unglaublichen Erfahrungen und sehr viel Spaß! Ich habe innerhalb kürzester Zeit extrem viel gelernt und viele nette Menschen kennengelernt und bin diesen netten Menschen sehr dankbar, dass sie mir für zwei Monate ihre Bootsklasse gezeigt haben!

2) Seit ich in der Stadt wohne sind die Wege zu vielen Einrichtungen viel kürzer – außer nach Schilksee. Und da im Moment gefühlt überall in Kiel gebaut wird, braucht man mit den Bus, mit dem ich normalerweise 30 Minuten nach Schilksee fahre, 1,5 Stunden. Deswegen habe ich mich oft auf mein Rennrad geschwungen und beim Umfahren all dieser Baustellen viele schöne Ecken Kiels entdeckt.

3) Den Kontakt zu meinem Heimatverein, dem Segler-Verein Großenheidorn, möchte ich bei all den internationalen Events, an denen ich teilgenommen habe, nicht verlieren. Also habe ich letztes Wochenende bei der Opti-Kehraus Regatta als Tonnenlegerin ausgeholfen.

4) Nach all der Zeit unterwegs habe ich außerdem endlich wieder ein paar Tage zu Hause mit meiner Familie, meinen Freunden und meinem Freund verbracht und eine ordentliche Ladung Liebe, Heimat und Kraft getankt für die Herausforderungen, die da kommen werden.

Shorter English Version:

I didn’t let you guys hear that much news from my side. That’s because I spent a lot of time getting comfortable with my new apartment and my new environment and I spent much time in the gym to catch up after my two months break from athletic training. Also I put a lot of effort on my new project that will take all my time and energy for the next few years. I’ll let you know more about this project over the next days and weeks.

In the meantime have a look at what I’ve done since September:

I finished my time in the Fx with Cathie who sails with her sister now. I had two incredible months full of learning and I really wanna thank all the 49er and Fx sailors who introduced their class to me and hosted me for this time.

I spent a lot of time cycling since there are a lot of roadworks all over Kiel and a ride with the bus to Schilksee takes 1,5 hours instead of 30mins. But I got to know some nice and beautiful corners of Kiel whilst having to drive around all these roadworks.

I helped my club at home with an optimist regatta and spent some time with my family, my friends and my boyfriend to collect a lot of love, homeland feelings and strength for the challenges that will come up next.

The other Side

On Friday for one day I swapped sides and volunteered for the team that was organizing and carrying out the German Sailing League Event in Kiel. My task wasn’t very sophisticated: I drove one of the patrol boats that watched out that there were no sailing yachts or other boats crossing the racing area and if there were, hailing at them to get them out of the competitors‘ way. The busiest hour was in the morning and in the evening when we put and collected the marks that marked the racing area that we should guard and at 2pm when we had to remove one of them to let the Colorline ferry pass.

But all in all it was a nice day, I don’t wanna say „well-spent“ because sometimes It didn’t really felt like my help was needed but it was a good experience to help me understand the race committee in our regattas when they put up AP e.g. because of a drifting mark.

Deutsche Version:

Am Freitag tauschte ich einmal die Seiten, indem ich mich als Freiwillige für das Team, das das Segelbundesliga-Event in Kiel ausrichtete, meldete. Meine Aufgabe war eigentlich nicht sehr anspruchsvoll: Ich fuhr eines der Patrol Boote, die aufpassten, dass keine Segelyachten oder andere Boote durch das Regattagebiet fuhren, und wenn doch eines es schaffte, an uns vorbeizukommen, fuhren wir hinterher und wiesen die Schiffsführer an, freundlicherweise aus dem Weg zu fahren. Das Aufregendste war noch, am Morgen und Abend die Tonnen für den gesperrten Bereich auszulegen und wieder einzuholen, und um 14 Uhr einmal die Tonnen zu verziehen, um Platz für die auslaufende Colorline-Fähre zu machen.

Alles in allem war es aber ein schöner Tag, ich will nicht sagen, effizient, denn manchmal fühlte es sich nicht wirklich so an, als würde meine Hilfe gerade gebraucht, aber die Erfahrung hilft auf jeden Fall dabei, die Entscheidungen der Wettfahrtleitung bei unseren Regatten ein bisschen besser nachvollziehen zu können, wenn die mal wieder AP wegen einer driftenden Tonne hochziehen.

Die richtige Ausrüstung

Zum Lasersegeln braucht man nicht viel: ein Neoprenanzug, Schuhe und eine Schwimmweste und du kannst loslegen. Betreibt man den Spaß etwas professioneller, legt man sich noch ein Paar Hiking Pads oder eine Hängehose zu, die einem beim allseits beliebten Hängen unterstützen. Segler, die besonders tough sind, sind aber der Meinung, man braucht das nicht.

Das Äquivalent zu der Ausreitunterstützung im Laser ist für den 49er die Trapezhose – mit dem kleinen Unterschied, dass man auf die Trapezhose wirklich nicht verzichten will und bei entsprechendem Wind auch nicht kann.

Umso wichtiger dann, dass diese Trapezhose dir perfekt passt, du dich in jeder Situation darauf verlassen kannst, dass sie nicht aufgeht, und dass man nirgends hängen bleibt.

Bei meinem wirklich sehr spontanen Einstieg in den 49er Fx hatte ich nun kaum Zeit, mir eine eigene Trapezhose zu kaufen, geschweige denn, mich mit den verschiedenen Modellen auseinanderzusetzen und zu entscheiden, welche am besten zu mir passt. Zum Glück stellte mir Aquamarin aus Friedrichsort die neue Trapezhose von Magic Marine zur Verfügung, die ich über den Zeitraum der WM testen konnte und nun, da ich sehr zufrieden damit bin, kaufen werde.

Getting the full experience

The last day of the 2018 49er U23 world championship offered the most sophisticated conditions that you can have in the 49er. The day started with less wind than predicted which was blowing from at least four other directions than there had been on the forecast. As a contrast to the light wind we had really big waves. After a bit of postponement the predicted wind direction and strength overtook, so the race committee started the race.

With the big waves the wind was still quite unstable so after the start a few teams (including us) nearly capsized to windward. After saving it with a not actually wanted tack and managing to tack back without driving over the sail of another capsized boat, we were back in the trapeze, just to get hit by a wave which made us fly to the front of the boat.

We capsized and that was somehow the point where our physical and mental power were used up. Luckily the wind increased while we tried to get the boat back upright, so the race committee abandoned the race and sent us in.

That was my experience of my first ever Fx regatta. With only 12 days of training I was probably the sailor with the least practice but also that one who learned the most and made the biggest progress during the regatta, especially on the big wind days.

It was quite tough and some days I was just so tired from all the new things and the action, I wasn’t used to, but it was really interesting to get a view on how racing works in a skiff class and probably the best way to get to know the Fx!

Deutsche Version:

Der letzte Tag der 49er U23 Weltmeisterschaften 2018 bot noch einmal die schwierigsten Bedingungen, die man im 49er haben kann. Es begann mit weniger Wind als vorhergesagt, der aus mindestens vier verschiedenen anderen Richtungen wehte als in der Vorhersage gestanden hatten. Als Kontrast zu dem schwachen Wind hatten wir eine ziemlich große Welle. Nach ein bisschen Startverschiebung setzte sich der vorhergesagte Wind aber durch, sodass die Wettfahrtleitung startete.

Durch die großen Wellen war der scheinbare Wind, mit dem wir segeln, weiterhin relativ instabil, wodurch einige Teams (uns eingeschlossen) fast nach Luv kenterten. Nachdem wir die Aktion mit einer ungewollten Wende irgendwie gerettet, und beim zurückwenden nicht über das Segel eines anderen Bootes gefahren waren, hingen wir wieder voll in den Trapezen, nur um im nächsten Moment mit dem Bug in einer Welle stecken zu bleiben, wodurch wir beide nach vorne flogen.

Wir kenterten und das war irgendwie dann der Punkt an dem unsere physikalische und mentale Kraft erschöpft war. Zum Glück nahm der Wind ganz schön zu, während wir unser Boot wieder aufrichteten, sodass das Rennen abgebrochen und wir in den Hafen geschickt wurden.

Das waren meine Erfahrungen von meiner allerersten Fx-Regatta. Mit nur vier Trainingstagen war ich vermutlich die Seglerin mit der wenigsten Übung, aber auch diejenige, die über die Wettkampftage hinweg am meisten gelernt und die größten Fortschritte gemacht hat, vor allem während der Starkwindtage.

Es war ganz schön anspruchsvoll und an manchen Tagen war ich einfach nur unglaublich müde von all den neuen Eindrücken und der Action, die ich nicht gewohnt war. Aber es war auch sehr interessant, einen Eindruck vom Wettsegeln in einer Skiffklasse zu bekommen und die ganze Aktion war wahrscheinlich die beste Art, den Fx kennenzulernen.

How to: Stay save

Another day in survival conditions, another DNF, but also another upright sailed race (with one capsize, but who cares, we made it on time) and one abandoned race due to too much wind.

We were quite a bit happy about that because with the increasing wind we had got a little bit concerned about surviving the next race and not destroying our equipment. So, with some help of our coach, we took down our mainsail and went into the harbour with only the jibsail rigged up.

After checking if everything was still not broken, we fixed the boat cover, took off the wheels of our trolley and tied the boat with some extra straps to the ground to prevent letting it fly away with the next big gust.

Deutsche Version:

Ein weiterer Tag in Überlebensbedingungen, ein weiterer DNF, aber auch ein weiteres ins Ziel gebrachtes Rennen (mit einer Kenterung, aber wen interessiert’s, wir waren innerhalb des Zeitlimits im Ziel) und ein abgesagtes Rennen wegen zu viel Wind.

Wir waren darüber ein kleines bisschen froh, denn während der Wind vorm dritten Rennen immer mehr zunahm, machten wir uns allmählich Gedanken um unser Material und dass wir uns vielleicht verletzen könnten. Also bauten wir mit einiger Hilfe unseres Trainers schnell das Großsegel ab und fuhren nur unter Fock in den Hafen.

Nachdem wir dann noch gecheckt hatten, dass auch nichts (an)-gebrochen oder -gerissen war, deckten wir das Boot mit der Persenning ab, bauten die Räder des Slipwagens ab und banden den Rumpf am Boden fest, damit Gina Diabolo nicht mit der nächsten Böe davonfliegen würde.